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„Das Reisen, das gleichsam eine höhere und ernstere Wissenschaft ist, führt uns zu uns zurück.“
Albert Camus (1913-1960)

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High School

Allgemeines zu Schulaufenthalten im Ausland
Im Schuljahr 2007/08 nehmen rund 17.000 Jugendliche aus Deutschland an einem mindestens dreimonatigen Schüler- austauschprogramm teil. Die Programmteilnehmer wohnen in Gastfamilien oder Internaten, lernen Kultur, Alltag und das Schulsystem ihrer Gastländer kennen, eignen sich spielerisch eine Fremdsprache an und sammeln während ihres Auslandsaufenthalts einzigartige Erfahrungen.
Die Vereinigten Staaten von Amerika stehen nicht nur im öffentlichen Schulbereich mit über 8.500 Programmteil- nehmern in der Gunst der deutschen Austauschschüler weiterhin klar und mit weitem Abstand an erster Stelle. Mittlerweile erfreuen sich aber auch über 50 andere Länder zunehmender Beliebtheit, allen voran Kanada (1.400 Teilnehmer), Neuseeland (gut 1.100) und Australien (fast 1000).

Aber auch das nicht-englischsprachige Ausland wird populärer: über 100 deutsche Jugendliche haben sich auf das Abenteuer China, Japan oder Costa Rica eingelassen, 140 Schüler verbringen dieses Schuljahr in Brasilien, 180 in Südafrika und rund 200 in Argentinien und Spanien. Rund zwei Drittel aller Austauschschüler sind Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren.

Angeboten werden High-School-Programme mittlerweile von rund 60 deutschen Veranstaltern. Die Preise variieren je nach Gastland, Austauschorganisation und dem gewählten Programm zwischen 5.000 und 35.000 Euro (inklusive Flug, Versicherung, Gastfamilie, Verpflegung, Schule). Grundsätzlich unterscheidet man zwischen folgenden Programmarten bzw. Varianten:

1. Man bewirbt sich für die Aufnahme in das High-School-Programm einer Organisation, die dann im ganzen Land nach Gastfamilien sucht. In der Nähe der Familie wird man dann an einer High School platziert.

2. Man bewirbt dich bei einer Organisation für eine bestimmte Region bzw. einen bestimmten Schulbezirk. Die Organisation sucht dann in dieser Region/ in diesem Schulbezirk eine Schule und eine Gastfamilie.

3. Man sucht sich bereits im Vorfeld aufgrund der Beratung einer Organisationen bzw. aufgrund bereits vorhandener Profile eine ganz bestimmte Schule aus, die den eigenen Interessen und Fähigkeiten entspricht, wird genau dort platziert, und in der Nähe der Schule wird dann eine Gastfamilie gesucht.

Als Alternative zu der Möglichkeit seinen Aufenthalt über eine Organisation zu laufen zu lassen, kann man sich in einigen Ländern auch direkt bei den Schulen bewerben. Beim High School Programm in den USA ist dies allerdings nur auf Privatschulebene möglich.

Förderungsmöglichkeiten gibt es im Rahmen von Stipendienprogrammen wie dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) oder dem Voltaire Programm. Mittlerweile stellen jedoch auch viele Veranstalter Teil- und Vollstipendien zur Verfügung. Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler mit bis zu 383 Euro monatlich über Auslandsbafög gefördert werden. Dieses Geld wird als Zuschuss gezahlt, d.h. es muss nicht zurückerstattet werden.

Weitere Informationen:
Schulaufenthalte in Europa
Schulaufenthalte in Nord- und Lateinamerika
Schulaufenthalte in Australien und Neuseeland
Schulaufenthalte in Afrika und Asien

Angebote zu High-School-Aufenthalten

Angebote und Infos zu High-School-Aufenthalten

Infoveranstaltungen und Termine

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